obstbauberatung

 

Marienkäfer

Krankheiten und Schädlinge zählen zu den bedeutendsten Faktoren beim Anbau von Nutzpflanzen. Nur wer die Biologie dieser Organismen kennt, kann sie erfolgreich kontrollieren und Nutz- und Zierpflanzen erfolgreich anbauen.


VBOGL Logo

Krankheiten und Schädlinge an Gemüse

Rübenfliege
Rübenfliege an Mangold, Rote Beete (Pegomya hyoscyami)
 
Schadorganismus
Wirtspflanzen
Die Rübenfliege befällt Spinat, Mangold, alle Rüben-Arten (Zuckerübe, Rote Rübe usw.) und weitere Geänsefuß-Gewächse. In manchen Jahren entstehen erhebliche Schäden.
 
Schadbild
Symptome
Die Larve der Rübenfliege verursacht einen Minierfraß in den Blättern. Es entstehen Blasen- bzw. Platzminen. In den Blättern befinden sich die 6 - 8 mm großen, fußlosen Maden der Fliege und deren Kothäufchen. die Minen sind zuerst weißlich, später braun und die beschädigten Blätter sterben schließloch ab. Die Blätter sind nicht verwertbar; bei Roten Rüben führt der Blattverlust zu schlechem Rübenwachstum.
 
Biologie Der Schädling überwintert als Puppe im Boden. Die erste Fliegengeneration tritt von Mitte April bis Mitte Mai auf. Die Fliegenweibchen legen ihre Eier auf die Blattunterseite der Wirtspflanzen ab. Die Maden bohren sich direkt in das Blattinnere ein.

Pro Jahr entstehen 3 Fliegengeneration: die zweite Fliegengeneration tritt von Ende Juni bis Mitte Juli auf, die dritte Generation von Mitte August bis Mitte September
 
Gegenmaßnahmen Gemüsefliegennetze schützen zuverlässig vom Befall. Allerdings müssen die Netze seitlich dicht abschließen und es dürfen sich keine Puppen aus dem Vorjahr im Boden befinden.
 
 
nach oben nach oben icon druck Druckversion